Der Containerboden ist eine tragende Schicht aus verleimtem Mehrschicht-Sperrholz, rund 28 mm dick, verschraubt auf den quer verlaufenden Stahlträgern. Früher Tropenholz, heute überwiegend Bambus oder Nadelholz-Kombiplatten. Die Oberfläche ist mit einer rutschhemmenden Phenolharz-Beschichtung (daher „Siebdruckplatte”) versehen.
Ab Werk ist der Boden mit Insektiziden (Permethrin o. ä.) gegen Holzschädlinge behandelt – für Lager unkritisch, für Aufenthaltsräume und Lebensmittelkontakt wird der Boden versiegelt oder ersetzt. Beim Gebrauchtkauf ist der Boden der wichtigste Prüfpunkt: Er muss fest sein, darf nicht durchgefault, aufgequollen oder durchgerostet (von unten) sein.
Prüf-Checkliste: gebrauchte Seecontainer kaufen.
Zuletzt aktualisiert: 8. September 2026 · Redaktion: Coin Container Team, Hamburg
